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Oberbergen

Wein und Heilquelle am Badberg

Oberbergen ist ein bekannter Wein- und Erholungsort im Herzen des Kaiserstuhls. Das Winzerdorf zählt gerade mal 1000 Einwohner und liegt zwischen 246 und 450 Höhenmeter.

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Die zentrale Lage ist ein idealer Ausgangspunkt um durch die Weinberge des Kaiserstuhls, durch seine ertragreichen Obstanlagen und über die bewaldeten Bergrücken zu wandern.

Die nahe liegenden, ca. 100 ha großen Naturschutzgebiete zeigen botanische, zoologische und geologische Seltenheiten, wie sie anderswo auf so engem Raum nicht zu finden sind (Naturlehrpfad “Badberg”, Weinlehrpfad “Baßgeige”).

Die Weinterrassen, an die sich das Dorf anschmiegt, weisen die schönsten Lößprofile auf und sind von den Kammwäldern der Gebirgsinsel gekrönt. Falls Sie das ganze Jahr Zeit und Muße gesucht haben, hier werden Sie sie finden. Gastfreundschaft ist hier kein leeres Wort, und durch die persönliche Atmosphäre bei den Gastgebern finden Sie Ihr zweites Zuhause!

Den über 8 Millionen Liter Wein fassenden Winzerkeller können Sie jeden Mittwochnachmittag besichtigen und anschließend bei einer Weinprobe die Spitzenweine kennenlernen.

In Oberbergen gibt es Funde aus der Jungsteinzeit (5500 bis 4950 v. Chr.). Ab etwa 800 v. Chr. gibt es Hinweise auf eine Besiedlung der Kelten, die erst um 200 n. Chr. von den Alamannen vertrieben wurden. Die erste urkundliche Erwähnung Oberbergens stammt aus dem Jahre 972.

Am 1. Januar 1973 wurde Oberbergen nach Oberrotweil eingegliedert, dessen Name am 15. April 1977 in Vogtsburg im Kaiserstuhl geändert wurde.

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Oberbergen ist besonders durch die Weine der örtlichen Winzergenossenschaft und Fritz Keller als Besitzer eines Weinguts und Wirt des Restaurants Schwarzer Adler bekannt. Von den Weinen aus Oberbergen ist besonders der Müller-Thurgau und der Graue Burgunder bekannt.

Das Hauptanbaugebiet der Weine in Oberbergen wird Bassgeige genannt. Der Name Bassgeige ist vermutlich von der Beschaffenheit der Weinberge abgeleitet, die aus der Vogelperspektive wie eine große Bassgeige aussehen.

Das Badloch – Heilquelle am Badberg

Das Badloch ist eine heilkräftige Quelle am Fuß des Badberges zwischen Oberbergen und Alt-Vogtsburg im Kaiserstuhl. Die Quelle des Badlochs enthält Wasser, das ganzjährig 21 Grad Celcium warm ist. Es ist das letzte Zeugnis der einstigen vulkanischen Aktivität und leicht radioaktiv. Das Wasser fließt zunächst in ein Kneippbecken, in dem man Wassertreten kann, und von dort aus in ein größeres Wasserbecken. Im 1. Jahrhundert n. Chr. nutzten bereits die Römer die Heilwirkung des Badlochs.

Schon im 14. Jahrhundert verfügte Vogtsburg über ein Bad und über einen Badhof, der von den Markgrafen von Hachberg verpachtet wurde.

Noch bis Ende des 17. Jahrhunderts wurde es genannt. Wann der Betrieb eingestellt wurde, ist ungewiss. Vermutlich wurde es während einer der Kriege im ausgehenden 17. Jahrhundert zerstört. Die Lage dieses alten Bauernbades ist heute unbekannt. Zum letzten Mal wurde die schwefelhaltige Mineralquelle im “Bad- und Trinkkur-Büchleich” aus dem Jahre 1669 aufgeführt. Eine weitere Erwähnung findet sich im Jahr 1560 im “Badenfahrbüchlein” von Georgius Pictorius. So wie wir die Badloch-Quelle heute sehen, wurde sie 1925 gefasst und 1975 renoviert. Unterhalb der Quelle befindet sich ein Parkplatz mit Picknicktischen und Grillstelle. Von der Quelle führt ein schmaler, jedoch steiler Weg auf den Badberg mit herrlicher Aussicht auf das Tal und die Kaiserstuhlgipfel.