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Bickensohl

Gastlichkeit in reizvoller Wanderlandschaft

Im Herzen des Kaiserstuhls liegt in reizvoller Wanderlandschaft das Weindorf Bickensohl, wo Sie neben gepflegter Gastlichkeit und auserlesenen Weinen Entspannung und Erholung finden. In modernen Privatquartieren, in Hotels und Gaststätten erhalten Sie beste Unterkunft und freundliche Aufnahme.

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Die gute Küche der Gasthäuser ist genauso über alle Grenzen des Landes bekannt wie die gepflegten Weine der Winzergenossenschaft, welche nicht nur zum Kauf einlädt, sondern auch zum Probieren und zu Kellereibesichtigungen.

Das Winzerdorf Bickensohl ist von jeher eines der bevorzugten Ausflugsziele für Weinfreunde, die ihren Wein da genießen wollen, wo er vorzüglich gedeiht.

Die Aufgeschlossenheit der Winzerinnen und Winzer des 440 Einwohner zählenden Dorfes ist erwähnenswert und oft der Grund des Wiederkehrens. Herrliche Wanderungen durch Weinberge, Wald und Wiesen können von Bickensohl aus unternommen werden, wobei man seltene Blumen und Orchideen, wie zum Beispiel den Frauenschuh, finden kann.

Ohne große Mühe kann der 557 Meter hohe Totenkopf, die höchste Erhebung des Kaiserstuhls erreicht werden. Vom Aussichtsturm genießt man einen herrlichen Ausblick zum Schwarzwald und zu den Vogesen.

Der Name Bickensohl wird erstmals in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs III. aus dem Jahr 1048 als villa Piccensole erwähnt. Während sich der erste Teil des Namens auf eine Person bezieht, steht sol, der zweite Teil, für einen feuchten Ort. Der Ort befand sich damals im Besitz des Basler Domkapitels. Die Pfarrkirche St. Johann wurde erstmals 1139 erwähnt.

Im 14. Jahrhundert besaßen die Üsenberger die Vogtei über diesen Basler Besitz. Bickensohl war jedoch an die Herren von Falkenstein verpfändet worden. Diese setzten sich gegen Übergriffe in ihre Gerichtsbarkeit durch den üsenbergischen Vogt in Achkarren zur Wehr, was zu einer Fehde mit den Üsenbergern Burkhard III. und Gebhard führte und damit zum Kaiserstühler Krieg von 1320 bis 1322.

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Die Falkensteiner gingen als Sieger aus dem Konflikt hervor und behielten den Besitz, der 1407 an die Schnewlin von Landeck und Jakob von Weisweil überging.

Die Herren von Staufen befanden sich später im Besitz der Ortsherrschaft, verkauften sie jedoch 1461 an den Markgrafen von Baden. Dieser ordnete Bickensohl der Herrschaft Hachberg zu.

Mitte des 16. Jahrhunderts nahmen die Bickensohler den neuen Glauben der Reformation an. Bickensohler Weinlagen werden erstmals 1558 urkundlich erwähnt. 1924 wurde die Winzergenossenschaft Bickensohl von 45 Mitgliedern gegründet.

Von 1807 bis 1924 gehörte Bickensohl zum Bezirksamt Breisach, bevor es über den Landkreis Freiburg (1938–1972) in den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald eingegliedert wurde. Die Einwohnerzahl stieg von 387 auf 404.

Am 1. Januar 1975 wurde Bickensohl in die Stadt Oberrotweil eingegliedert, deren Name am 15. April 1977 in Vogtsburg im Kaiserstuhl geändert wurde.